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Rekordverdächtig!

News   •  Mai 21, 2015 09:34 CEST

Nach Wartungsarbeiten in den frühen Morgenstunden blieben für einige Kunden im Leipziger Norden die Leitungen tot: ein Kabel war bei den Arbeiten durch einen Dienstleister versehntlich gekappt worden. Dank der "schnellen Eingreiftruppe", die direkt aus der Zentrale in der  Messe-Allee startete, konnte der Defekt in Rekordzeit behoben werden: in weniger als einer Stunde waren die Kunden wieder am Netz! 

primacom betreibt eine zusammenhängende Netzinfrastruktur, das in seinem Kerngebiet von Hamburg quer durch die die östlichen Bundesländer über Berlin bis nach Hoyerswerda reicht. Es wird rund um die Uhr im Leipziger Netzkontrollzentrum überwacht. Da das Kabel unterirdisch verlegt ist, sind Störungen äußerst selten. Falls das Netz dennoch beschädigt wird (in der Regel durch einen unachtsamen Baggerführer bei Straßen- oder anderen Tiefbauarbeiten), kann der Störungsort sofort lokalisiert und durch speziell geschulte Einsatzteams rasch repariert werden. Bei langwierigen Reparaturen, etwa bei einem beschädigten Glasfaserkabel (d.h. einer "Hauptschlagader" des Netzes) baut primacom eigens eine "Überbrückung" des Fernsehempfangs auf: Hierfür hat primacom so genannte "mobile Kopfstellen" im Einsatz: Es handelt sich um Fahrzeuge, die den "Ü-Wagen" der Fernsehsendern ähneln und wie diese mit Übertragungstechnik ausgerüstet sind. Über eine ausfahrbaren Antenne auf dem Dach wird eigens eine Satellitenübertragungsstrecke aufgebaut und direkt am Einsatzort ins Netz eingespeist. Auf diese Weise können primacom-Kunden wieder fernsehen, während gleichzeitig das beschädigte Kabel repariert wird. Diese Form der Netzüberwachung und das ausgefeilte Entstörungskonzept ist sehr aufwendig und wird in Deutschland nur von wenigen, führenden Kabelnetzbetreibern verwirklicht.